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Interregional
Centre for
ART
RESEARCH and
EDUCATION
Austria-Slovakia
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Der
Verein KUKUK (Verein zur Förderung von Kunst, Kultur und Kommunikation
in Kittsee) war seit Sommer 1998 Träger des interkulturellen Projektes
interAREAS. Es wurde mit der Unterstützung des Bundesministeriums für
Bildung, Wissenschaft und Kultur durchgeführt und aus den Mitteln des
Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG
II kofinanziert. Das Projekt endete vorläufig im Dezember 2000. |
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| interAREAS
setzt sich in den Bereichen Kunst, Forschung und Bildung mit der Thematik
der Grenzregion auseinander und soll SlowakInnen und ÖsterreicherInnen einander
näherbringen. |
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Die
Öffnung der Grenze birgt für die Region einerseits die Chance der Belebung
der privaten und kulturellen Kontakte zur Großstadt Bratislava und die Möglichkeit
des wirtschaftlichen Austausches. Andererseits gilt es nun materielle Ängste,
aber auch gewachsene und neugemachte Vorurteile zu überwinden.
interAREAS möchte mit seinen Aktivitäten das Spannungsverhältnis zwischen
zwei Staaten, zwischen Stadt und Land, produktiv nutzbar machen. Außerdem
soll ein demokratiepolitischer Diskussionsprozess in Bratislava gefördert
werden, um die Ostöffnung Europas vorzubereiten. Durch Zusammenarbeit in
den Bereichen der Kunst, Forschung und Bildung sollen die "Grenzen im Kopf"
abgebaut und eine Annäherung der beiden Kulturen angebahnt werden. |
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| Im
Schloss Kittsee wurde eine Stätte der Begegnung der Gemeinde Kittsee und
der Stadt Bratislava geschaffen. Zahlreiche Veranstaltungen haben dazu beigetragen,
dieses Ziel zu verwirklichen. |
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Im
Bereich der Kunst und Kultur wurden im Sommer Workshops mit slowakischen
und österreichischen KünstlerInnen durchgeführt. Zeitgenösische Theater-
und Tanzgruppen erhielten die Möglichkeit im Schloss Kittsee aufzutreten.
Für Jugendliche wurden in Zusammenarbeit mit einem Slowakischen Radiosender
Parties im Schlosspark veranstaltet.
Auf dem Gebiet der Forschung und Bildung fanden neben Forschungstagen zum
Thema Grenzraum auch Informations- und Diskussionsveranstaltungen, die sich
mit den Problemen der Grenzregion auseinandersetzten, statt. In interkulturellen
Sprachkursen mit slowakischen und österreichischen Teilnehmern wurde nicht
nur Englisch, Slowakisch und Deutsch gelernt, sondern eine Annäherung der
Kulturen angebahnt. |
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| Das
Projekt hat im September 2000 im Rahmen des dreitägigen Musikfestivals
"OST.SÜD.OST" seinen Abschluss gefunden. Ein Folgeprojekt wurde bereits
beim Ministerium eingereicht, die Fortsetzung der Aktivitäten ist jedoch
noch ungewiss. |
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