Ostereier aus Mähren

 
Ostereier aus Mähren 25. Februar – 29. April 2007


 

 

 

 

Eier dienten den Menschen seit Jahrtausenden nicht nur als Nahrungsmittel, sondern als Symbol von Fruchtbarkeit, Kraft und Regeneration, von ewigem Leben und Wiederaufer-stehung auch für zahlreiche Rituale. Der Glaube an die vitale Kraft des Eis wurde von der christlichen Kirche in Liturgie und Symbolik übernommen, das Ei zum Symbol der Auferstehung Jesu.
Das Verzieren von Eiern ist seit Jahrhunderten ein lebhaftes kulturelles Phänomen in Mähren. Die älteste und häufigste Methode der Verzierung war das Färben mit roter Farbe. Weitere Verzierungstechniken sind Batik, Bemalen mit Farbe, Kratzen, Ätzen und Applizieren.
Das Interesse an Ostereiern in Böhmen und Mähren ist eng mit der Gründung von volkskundlichen Museumssammlungen im späten 19. Jahrhundert verbunden. Die größten Sammlungen befinden sich in den Museen in Prag, Olmütz und Brünn. Die Ostereier-Sammlung des Ethnographischen Instituts des Mährischen Nationalmuseums in Brünn umfasst über 7000 Stück. Eine Auswahl von rund 350 Stück wird im Ethnographischen Museum Schloss Kittsee gezeigt.

Geöffnet: Di – So 10.00 – 16.00 Uhr,  ab 25. März bis 17.00 Uhr

   
 

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